Bochum – Die Zeitumstellung auf die Sommerzeit am 30. März bringt den Schlafrhythmus vieler Menschen durcheinander. Besonders betroffen sind Personen, die ohnehin unter Schlafstörungen leiden. Laut der AOK NordWest waren im Jahr 2024 insgesamt 2.882 AOK-Versicherte in Bochum von nichtorganischen Schlafstörungen betroffen.
Die Folgen von Schlafmangel sind vielfältig. Neben Müdigkeit und Konzentrationsproblemen kann ein gestörter Schlaf langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Betroffene klagen häufig über Bluthochdruck, Leistungsabfall und psychische Belastungen. Nach Angaben der AOK führten Schlafstörungen im vergangenen Jahr zu 6.401 Fehltagen unter den AOK-versicherten Beschäftigten in Bochum.
Besonders empfindlich auf die Zeitumstellung reagieren Kinder und Menschen mit unregelmäßigen Schlafgewohnheiten. Die AOK empfiehlt, eine gute Schlafhygiene einzuhalten. Dazu gehören feste Schlafzeiten, eine kühle Raumtemperatur und der Verzicht auf Koffein oder Alkohol vor dem Schlafengehen. Bewegung im Alltag und ein geregelter Tagesablauf können ebenfalls helfen, den Schlafrhythmus zu stabilisieren.
Betroffene können auch an Programmen zur Schlafverbesserung teilnehmen. Die AOK NordWest bietet dazu den Online-Kurs „Schlaf gut“ an. Bei anhaltenden Schlafproblemen wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.
Weitere Informationen gibt es unter www.aok.de/nw.