Das LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum startet mit der Sonderausstellung „Industrie-Insekten – In einem unbekannten Land“ in die neue Saison. Gezeigt werden Fotografien von Ute Matzkows und Klaus Rieboldt, die Insekten auf Industriebrachen dokumentieren. Die Ausstellung wird von einem Begleitprogramm ergänzt.
Die Ausstellung wird am 21. März um 18 Uhr mit einer Begrüßung durch Gertrud Welper, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, eröffnet. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist ab dem 22. März mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Industrie-Insekten als Fotomotiv
Die Ausstellung präsentiert über 100 Fotografien auf großformatigen Bildschirmen. Gezeigt werden Arten wie die gebänderte Prachtlibelle, der Blutbär und der Hirschkäfer. Modelle, Filme und Mitmachstationen vermitteln zusätzliche Informationen zu Insekten und deren Bedrohung.
Industrieareale, einst Orte der Umweltbelastung, haben sich zu Lebensräumen für Insekten entwickelt. „Ökologie ist ein Zukunftsthema, das an unseren Museen für Industriekultur gut angesiedelt ist“, sagt Kirsten Baumann, Direktorin der LWL-Museen für Industriekultur.
Kinderbergwerk und Erlebnisführungen
Parallel zur Ausstellung ist das Kinderbergwerk „Zeche Knirps“ an Wochenenden geöffnet. Zudem finden sonntags Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt.
Die Ausstellung wurde von der NRW-Stiftung und der König-Baudouin-Stiftung gefördert. Zuvor war sie in der Henrichshütte Hattingen und im Textilwerk Bocholt zu sehen.